Donnerstag, 14. April 2011
Mittwoch, 30. März 2011
Präsentation von Tobias Grewe @ The New Yorker | HOTEL
TOBIAS GREWE – as I’ve seen it …
Belichtung, Perspektive und Ausschnitt sind die Hauptwerkzeuge des Kölner Photokünstlers Tobias Grewe, der konsequent auf Hilfsmittel wie zusätzliche Beleuchtung, Stative oder Filter sowie jedweder Art der nachträglichen digitalen Bildbearbeitung verzichtet. Bildausschnitt sowie Farb- und Formgebung entstehen also ausschließlich im Moment des Fotografierens vor Ort. In seiner „Lichtwelten“ und „Structures“ Serien arbeitet er bewusst mit extremer Überbelichtung und radikalen Froschperspektiven, um städtische Bauwerke in geheimnisvolle abstrakte Raumgebilde zu verwandeln. Kaum etwas Erkennbares bleibt übrig von der ursprünglichen Bildquelle. Fassaden oder ganze Häuser lösen sich auf in völlig abstrakte, konstruktivistische Kompositionen frei nach Kasimir Malewitsch oder Paul Klee.
Grewes Bildexperimenten haben also nichts gemeinsam mit herkömmlicher Architekturfotografie, denn es geht ihm weder um die Architektur an sich noch um eine Dokumentation dieser. Der Künstler interessiert sich vielmehr für die klassische malerische Auseinandersetzung mit Form, Farbe und Licht. Obwohl die Architektur eine wichtige Rolle als Ausgangspunkt seiner Bilder spielt, sind es weniger die Bauten als solche, als vielmehr die sorgfältig ausgesuchten Details der Fassaden sowie das Licht und die teils extremen Blickwinkel, die das einzigartige Werk des Künstlers so nachhaltig prägen.
Grewes Werk fordert den Betrachter heraus, das Alltägliche sowie gewohnte Sehweisen neu zu überdenken. Er nutzt die Architektur als Musterbeispiel des Alltäglichen, denn sie umgibt uns buchstäblich tagtäglich und lässt sich nicht umgehen. Für Grewe ist Architektur Inbegriff des Menschlichen sowie des modernen, urbanen Lebensstils. Durch seinen fotografischen Blick nehmen wir unsere vertraute Umgebung und somit uns selber mit gänzlich anderen Augen wahr. Wir entdecken die Ästhetik des Alltäglichen und fangen an, die Welt um uns herum bewusst und aktiv wahrzunehmen.
Gérard A. Goodrow
Donnerstag, 24. März 2011
Freitag, 11. März 2011
Dienstag, 1. März 2011
Am 26.03.2011: Mülheimer Nacht im The New Yorker | HOTEL
Frauen und ihre Schlösser: Mehr als Glanz und Gloria. Buchpräsentation | Lesung von Jeannette Gräfin Beissel von Gymnich
Parallel findet eine Ausstellung des Fotografen Stefan Schaal statt.
KURZBESCHREIBUNG
Hinter der Fassade repräsentativer Schlossanlagen hat die moderne Welt längst Einzug gehalten. 19 Frauen mit ganz unterschiedlichen und höchst ungewöhnlichen Lebensläufen schildern, wie sie mit Mut und Energie, mit kreativen Ideen und unternehmerischem Talent erreicht haben, den Glanz vergangener Tage in moderner Form wieder erstehen zu lassen. Die Frauen öffnen uns die Türen zu ihren Privaträumen und lassen uns teilhaben an ihrem Lebensstil, der traditionelle Werte mit Fortschrittsgedanken auf originelle Weise verbindet.
ÜBER DIE AUTORIN
Jeannette Grafin Beissel von Gymnich verbrachte ihre Kinder- und Jugendjahre als Tochter eines Diplomaten in Europa und Südamerika. Es folgten ein Studium in den USA und in Frankreich. Seit ihrer Heirat mit Franz Josef Graf Beissel von Gymnich 1988 lebt sie auf Burg Satzvey bei Köln, kümmert sich um das große Veranstaltungsprogramm und wirbt in Publikationen für das Ansehen historischer Denkmäler - MEHR INFOS
Weitere Infos zum Fotografen Dr. Stefan Schaal HIER
DATUM 26.03.2011 | 21.00 UHR
Lesung im The New Yorker | HOTEL im Rahmen der "Mülheimer Nacht"
EINTRITT € 5,00
Copyright Dr. Stefan Schaal
Donnerstag, 17. Februar 2011
Dienstag, 15. Februar 2011
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